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Titel:

Holy Mom Little Death

Jahr:

2021

Maße:

210 x 110 x 180 cm

Material:

Acryl auf Canvas

Eleonora Weber

 

„Gerade ist alles scheiße, und ja: Trotzdem liebe ich mein Kind!“ Für Mütter scheint es unmöglich zu sein, diesen widersprüchlichen Satz auszusprechen. Sie werden mit dem gesellschaftlichen Anspruch konfrontiert, einem vordefinierten Idealbild gerecht werden zu müssen. Dem entgegenstehende Gefühle wie Überforderung, Verzweiflung, Verlust werden tabuisiert.

 

In der Installation Holy Mom Little Death gehe ich von meiner persönlichen Erfahrung als Mutter aus. Die Arbeit wird zu einem Manifest für das Recht, Tabus und Schwächen auszusprechen und die Schattenseiten des Mutterseins zu offenbaren. Zudem stellt sich mir in meiner persönlichen Situation die Frage: Muss das Muttersein zwangsläufig einer künstlerischen Karriere im Weg stehen – Kind versus Kunst? Ambivalenz und Konflikt gehören zum Prozess des Mutterseins dazu und sollten in einem offenen Raum verhandelt werden, der den Mythos des Mutterdaseins thematisiert.

 

Die Wechselbeziehung zwischen Körper, Seele und den sie umgebenden Raum, sind das zentrale Thema meiner Künstlerischen Arbeit.

Ich bediene mich dabei diverser Medien wie Malerei, Video und Performance.

 

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